Livestream

PROGRAMM
& LINE-UP

16:00 Uhr

Beginn und Begrüßung

Music Acts

DISARSTAR

guterzogene asis

fruchtiger Beigeschmack

I’m DMA

skuff Barby

weitere folgen

Redebeiträge

N.N.

Schulstreik

N.N.

Landesschüler*innenvertretung (LSV) NRW

Jürgen Grässlin

DFG-VK, Rüstungsexportkritiker

Laetitia Malotka

IPPNW-Medizinstudierende

weitere folgen

20:00 Uhr

Abschluss und Ende

AUFRUF

Unzwingbar
Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!

Wir wollen keine Generation Wehrpflicht sein! Das bereits ver­pflich­tende Ausfüllen von Fragebögen, der Zwang zur Musterung und die Pläne für eine Reaktivierung der Wehrpflicht sind massive Eingriffe in die Freiheit junger Menschen. Diese Militarisierung der Gesellschaft lehnen wir ent­schie­den ab.

Wir erleben die stärkste Aufrüstung seit dem Zweiten Weltkrieg. Bald fließt jeder zweite Euro des Bundeshaushalts in Aufrüstung und Krieg. Bezahlen müssen dafür wir alle – mit stei­gen­den Preisen, Sozialkürzungen, zer­fal­len­den Schulen, unge­lös­ter Klimakrise und unter­fi­nan­zier­ten Krankenhäusern. Für die Bundeswehr hin­ge­gen werden Schulden in Rekordhöhen auf­ge­nom­men, um sie zur „stärks­ten kon­ven­tio­nel­len Armee Europas“ auf­zu­bauen. Auf Kosten unserer Zukunft.

Junge Menschen wollen keinen Zwangsdienst leisten und nicht zum Töten aus­ge­bil­det werden. Aus diesem Grund stehen wir als Großeltern, Eltern, Freund*innen, Geschwister, Schüler*innen und junge Menschen gegen den aktu­el­len Kurs der Bundesregierung.

Wir gehen auf die Straße und fordern

01

Keine Reaktivierung der Wehrpflicht!

02

Keine Rekrutierung von Minderjährigen durch die Bundeswehr!

03

Bundeswehr raus aus den Schulen, Universitäten und der Forschung!

04

Vollumfängliche Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung als Menschenrecht und Asylgrund für Menschen welt­weit!

05

Geld für Bildung, Gesundheit und Soziales statt für blinde Aufrüstung und Krieg!

Wir sind soli­da­risch mit allen Menschen welt­weit, die sich gegen Krieg ein­set­zen. Deshalb ist für Menschen und Gruppen aus dem völ­ki­schen, natio­na­lis­ti­schen, ras­sis­ti­schen, anti­se­mi­ti­schen oder rechts­extre­men Spektrum auf unserer Kundgebung kein Platz.

Am Wochenende 2. / 3. Oktober finden in Berlin zwei Veranstaltungen statt: am 2.10. ein Konzert mit Kundgebung gegen die Wehrpflicht, am 3. 10. eine bun­des­weite Friedensdemonstration.

Die Veranstaltungen werden von unter­schied­li­chen Akteuren und Gruppen orga­ni­siert. Zum Teil werden ver­schie­dene Zielgruppen ange­spro­chen. Sie sollen mög­lichst viele Menschen dazu bewegen, für Frieden und gegen Krieg auf die Straße zu gehen. Es ist uns wichtig zu betonen, dass diese Veranstaltungen nicht in Konkurrenz zuein­an­der stehen. Uns eint das gemein­same Ziel, gegen Kriege, Hochrüstung, Wehrpflicht und Sozialabbau aktiv zu sein.

AUFRUF IN EINFACHER SPRACHE

Unzwingbar
(Nicht zu zwingen)
Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht

Wir wollen keine Generation sein, die zum Militär muss. Junge Menschen müssen heute schon Fragebögen aus­fül­len. Sie werden gezwun­gen, sich bei der Musterung unter­su­chen zu lassen. Der Staat plant ver­mut­lich sogar, die Wehrpflicht wieder ein­zu­füh­ren. Das schränkt die Freiheit von jungen Menschen stark ein. Wir lehnen es ab, dass Krieg und Militär in unserer Gesellschaft immer wich­ti­ger werden.

Deutschland gibt so viel Geld für Aufrüstung aus wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Bald fließt fast die Hälfte vom Geld des Staates in Waffen und Krieg. Wir alle müssen dafür bezah­len. Die Preise steigen und der Staat spart beim Sozialen. Schulen ver­fal­len und Krankenhäuser haben zu wenig Geld. Auch für den Klimaschutz fehlt das Geld. Für die Bundeswehr macht der Staat dagegen sehr hohe Schulden. Sie soll die stärkste Armee in Europa werden. Das zer­stört unsere Zukunft.

Junge Menschen wollen keinen Pflichtdienst beim Militär leisten. Sie wollen nicht lernen, wie man Menschen tötet. Deshalb pro­tes­tie­ren wir gegen die Pläne der Bundesregierung. Wir sind Großeltern, Eltern, Geschwister und Freunde. Auch viele Schüler*innen und junge Leute machen mit.

Wir gehen auf die Straße und fordern

01

Keine Wiedereinführung der Wehrpflicht!

02

Keine Anwerbung von Jugendlichen unter 18 Jahren für die Bundeswehr!

03

Die Bundeswehr soll nicht mehr in Schulen und Universitäten werben. Auch in der Forschung soll sie keine Rolle spielen.

04

Das Recht, den Kriegsdienst zu ver­wei­gern, muss überall auf der Welt als Menschenrecht gelten. Wer den Kriegsdienst ablehnt, muss deshalb überall Asyl bekom­men können!

05

Geld für Bildung, Gesundheit und Soziales statt für Aufrüstung und Krieg!

Wir stehen zusam­men mit allen Menschen welt­weit, die sich gegen Krieg ein­set­zen. Deshalb ist für Menschen oder Gruppen aus dem völ­ki­schen, natio­na­lis­ti­schen, ras­sis­ti­schen, anti­se­mi­ti­schen oder rechts­extre­men Spektrum auf unserer Kundgebung kein Platz.

Material-Bestellung

Mobilisierungsmaterial

Plakat, Format A2

Postkarte, Format A6

Flyer, Format A5

Aufkleber, Format 10 x 10 cm

Postversand

Für den Veranstalterkreis unzwing­bar über­nimmt freund­li­cher­weise das Netzwerk Friedenskooperative in Bonn, die Versandabwicklung.

Abholstation in Berlin

Berlin

IPPNW
Frankfurter Allee 3
10247 Berlin
Tel.: 030/698074–0

(12–17 Uhr)

Berlin-Wilmersdorf

NaturFreunde Berlin
Paretzer Str. 7
10713 Berlin
Tel.: 030/810560250

(Mo-Do, 10–16 Uhr)

Bitte zur Sicherheit den Termin für die Abholung abspre­chen.

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